Allergie: früher Pollenflug im Jahr 2012
Posted on 09. Jan, 2012 by Gesundheit-Magazin in Allgemein
Schlechte Nachrichten für Allergiker: In diesem Jahr beginnt der Pollenflug aufgrund des extrem milden Wetters bereits mehr als einen Monat früher als in normalen Jahren. Viele Betroffene haben schon jetzt unter Heuschnupfensymptomen zu leiden, denn in einigen Regionen Deutschlands wurden bereits im Dezember blühende Haselsträucher und Erlen beobachtet, deren Pollen zu den aggressivsten Verursachern von Allergien gehören. Auch der Flug von Birkenpollen, ebenfalls sehr starken Allergenen, wird dieses Jahr viel früher erwartet. Aus dem ungewöhnlich frühen Pollenflug erwächst nicht selten die Folge, dass Betroffene glauben, unter einer typischen winterlichen Erkältung zu leiden, während sie in Wirklichkeit bereits von den Symptomen einer Pollenallergie geplagt werden.
Erkältung oder Pollenallergie?
Erkältungen sind im Winter nichts Ungewöhnliches, deshalb denkt jeder bei laufenden Nasen und Schmerzen im Hals zunächst an eine Bakterien- oder Virusinfektion. Dabei ähneln die Symptome einer Pollenallergie oft stark den Erkältungssymptomen. So zeigt sich ein Heuschnupfen nicht nur anhand von juckenden, brennenden, geschwollenen oder tränenden Augen sowie Schnupfen- und Niesattacken. Bei einer Pollenallergie kann der Rachen jucken und schmerzen, der Betroffene fühlt sich körperlich schlapp, leidet unter einem schweren Kopf und fühlt sich in seinem Allgemeinbefinden beeinträchtigt – alles genau wie bei einer Erkältung. Sogar Fieber kann bei einer Pollenallergie auftreten, da das Immunsystem eines Allergikers auf Pollen genau so reagiert wie auf Viren und Bakterien. Allergiker, die unter den genannten Symptomen leiden, sollten deshalb einen Arzt aufsuchen, um zu klären, ob sie wirklich erkältet sind oder ob sie auf bereits fliegende Pollen reagieren.
Therapie bei Pollenallergie
Durch einen Allergietest kann der Arzt feststellen, ob der Patient gegen Pollen allergisch ist und welche Pollen jeweils die Allergie auslösen. Im Kampf gegen den Heuschnupfen werden verschiedene Therapiemöglichkeiten angewendet. So kann der Arzt Medikamente verordnen oder eine Hyposensibilisierung vornehmen, bei welcher das Allergen regelmäßig in stetig ansteigender Dosierung entweder unter die Haut gespritzt oder in Tropfenform eingenommen wird. Allergiker können ihre Beschwerden auch erleichtern, indem sie z. B. nachts bei geschlossenem Fenster schlafen, sich die Haare täglich waschen und ihre Wäsche nicht im Freien trocknen. Empfehlenswert ist demzufolge, schon frühzeitig Vorkehrungen zu treffen, um die Beschwerden schnell lindern zu können. Ob Nasen- oder Inhalationssprays, Antihistaminika oder gar homöopathische Präparate, von jedem sollte etwas vorrätig sein. Um dabei nicht zu viel Geld zu bezahlen, sollte man die Preise der Mittel bei Allergie-und Heuschnupfen auf Medikamente-preiswert-bestelle.de vergleichen. Dort stehen zahlreiche Versandapotheken im Vergleich, sodass einige Produkte bis zu 70% günstiger sind.
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